Der intel Fred

Probleme mit der Motorik? Tickt eure CPU noch richtig?
Fragt hier nach...

Der intel Fred

Beitrag Nummer:#1  Beitragvon xeonsys » Do 05 Feb, 2009 18:26

Core i5: Erste Bilder der Sockel LGA1155 und 1156
Der Core i5 ist noch in weiter ferne, doch Bilder der Sockel LGA1155, 1156 und 1567 sind schon zu sehen.
Intels Core i5 bekommt einen einen anderen Sockel als der Core i7.

Schon bald wird vermutlich Intels aktuell schnellster Prozessor, der Core i7 965, von einem neuerem Modell abgelöst. Die Rede ist von Core i7 975, der dann mit 3,33 GHz arbeiten soll. Zudem bereinigte Intel diese Woche das Lieferprogramm und kündigte einige Produkte ab.

Am meisten erwartet werden vermutlich jedoch die günstigeren Core i5-Modelle für den Mainstream-Markt. Diese könnten dann auch erstmals in der Intel-Geschichte einen integrierten Grafikkern haben. Zurzeit geht man davon aus, dass Intel diese Prozessoren im Sommer 2009 in den Handel bringen wird. Lynnfield und Heavendale werden auf den Sockeln LGA1155 und 1156 Fuß fassen. Zudem gibt es Sockel LGA1567 für Xeons zu sehen. Diese Sockel können nun auf der Produktseite für Testkits bewundert werden.

http://lz1.intel.com/tnt/SocketH2Option.aspx

http://www.pcgameshardware.de/aid,67528 ... _und_1156/





Erste Informationen über Intels neue Flaggschiff der Core-i7-Architektur
       
Intel Core i7-975 tiefgekühlt: Weltrekord im 3DMark05

Nachdem es AMD mit einem Phenom II X4 940 Black Edition im Rahmen der CES zusammen mit Team Finnland geschafft hat, den offiziellen Weltrekord im 3DMark05 dank Flüssigheliumkühlung zu ergattern, legt Intel nun nach.


Nun ja, genau genommen erreichte es AMD in Las Vegas mit 45.474 Punkten nicht, den Weltrekord an sich zu reißen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es bereits eine höhere Punktzahl in der Datenbank von Hwbot.org. Und zwar erzielte der Franzose Aurélien "boblemanifique" Hérault bereits am 04.01. eine Punktzahl von 46.644, allerdings waren die verwendeten Grafiktreiber noch nicht von Futuremark freigegeben, weshalb das Ergebnis nicht in der Hall of Fame auf der Webseite von Futuremark auftauchte. Nach eigener Aussage benutzte boblemanifique diese Treiber nur, weil mit allen anderen Treibern der Crossfire-X-Betrieb nicht problemlos möglich war.

Besitzer von XtremeSystems.org, Charles "Fugger" Wirth, und XtremeSystems-Moderator "mikeguava" schlugen sich eine Nacht um die Ohren, um den Rekord mit gültigen Treibern noch einmal zu übertrumpfen. Dies gelang ihnen mit 47.026 Punkten. Die eingesetzte CPU war ein Intel Core i7-975, der nach unbestätigten Informationen allerdings erst im Juni erhältlich sein wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist der verwendete Prozessor bereits von Intel vorgetestet, weshalb es fraglich bleibt, ob im Handel erhältliche CPUs ähnliche Geschwindigkeiten erreichen werden.

Gekühlt wurde der Prozessor mit Flüssigstickstoff, die Grafikkarten in Form zweier Gigabyte HD 4870 X2 liefen mit Standardkühlern, als Hauptplatine kam ein Gigabyte EX58-Extreme zum Einsatz. Der Rekord wurde nach Angaben von Fugger bei nur -50 Grad Celsius erreicht, wobei der Coldbug der CPU erst bei -100 Grad Celsius eingetreten sein. Demzufolge dürften die beiden noch höhere Punktzahlen erreicht haben, die sie aber mangels Konkurrenz derzeit noch nicht veröffentlichen. Zum Rekord war ein Gesamttakt von 5.260 MHz nötig, die Taktraten im Futuremark-Eintrag sind nicht korrekt, da sie falsch ausgelesen werden. Somit liegt Intel in der Hall of Fame wieder auf Platz 1.

Der tieferen Sinn einer solchen Extremkühlung mag nicht für jedermann ersichtlich sein, jedoch bietet uns der Screenshot einige Details zum kommenden Flaggschiff von Intel. Der Core i7-975 Extreme ist mit 3,33 GHz getaktet, im D0-Stepping gefertigt und verfügt über einen freie Multiplikatorwahl. Vergleicht man die Preisgestaltung der Kentsfield-CPUs mit denen der Core-i7-CPUs, dann dürfte der Preis schätzungsweise bei 1.300 bis 1.500 US-Dollarn liegen. Leider hat sich Extrem-Overclocking leider von der breiten Masse zu einem ausgewählten Kreis an Personen verlagert, denen es möglich ist, dank herstellerseitig selektierter Hardware ganz vorne mitzuspielen.

http://www.xtremesystems.org/forums/sho ... p?t=216495

http://www.pcgameshardware.de/aid,67498 ... _3DMark05/


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Beitrag Nummer:#2  Beitragvon xeonsys » Fr 06 Feb, 2009 18:49

32-nm-CPUs von Intel noch dieses Jahr

Durch einige Informationen, die vorab von der in der kommenden Woche stattfindenden International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) durchgesickert sind, offenbaren sich größere Dinge: Während über den ersten Acht-Kern-Prozessor schon berichtet wurde, steht jetzt die Produktion der kommenden 32-nm-Chips von Intel im Fokus.

Geht es nach einem Mitarbeiter aus Intels Stab, ist die 32-nm-Fertigung reif für den nächsten Schritt. Da die Entwicklung sehr weit fortgeschritten ist, heißt es, dass die Fertigung beginnen kann. Ein Produktstart sei demnach zum Ende des Jahres 2009 machbar. Auch sei Intel weiterhin im Zeitplan für die danach folgende Generation. Die 22-nm-Technologie soll ab 2011 Einzug in den Markt halten.

Weitere Details werden in den kommenden Woche erwartet, wenn Intel auf der ISSCC mehrere Präsentationen zu unterschiedlichsten Themen abhalten wird. Auch der kommende Xeon mit acht Kernen wird dabei ein wichtiges Thema sein. Vorab stellte Intel bereits eine kleine Übersicht zur Verfügung, was sich im Server-Markt in den kommenden Wochen und Monaten tun wird.

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... ntel_jahr/


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Beitrag Nummer:#3  Beitragvon xeonsys » So 08 Feb, 2009 22:33

Auch ein Core i7-950 mit 3,06 GHz kommt


Bereits vor einer Woche wurden ausführliche Informationen zum kommenden Flaggschiff der Core-i7-Familie bekannt, heute gibt es Nachschub. Demnach wird das aktuelle Modelle 940 in Form des Core i7-950 mit dann 3,06 GHz Verstärkung bekommen. Und der Preis bleibt gleich.

Geht es nach den Informationen von HKEPC, übernimmt der Core i7-950 den Platz des Modells 940 für einen Preis von 562 US-Dollar. Ob dies gleichzeitig heißt, dass der 940 im Preis sinken wird, ist aktuell noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich. Es dürfte dann aber einen Zwischenschritt zwischen dem aktuellen Modell 920 für 284 US-Dollar und dem dann 562 US-Dollar teuren Core i7-950 geben, den der Core i7-940 einnimmt.

Wenn man sieht, dass der mittlere Prozessor fast genau das Doppelte vom kleinen Modell kostet, dann könnte das neue Modell für eine Preissenkung des Core i7-940 auf geschätzte 400 US-Dollar sorgen. Die Tabelle der Kollegen könnte man jedoch auch so interpretieren, dass Core i7-940 und 965 XE aus dem Portfolio fallen, da ihr Preis wie beim Core i7-920 im zweiten Quartal nicht mehr mit angegeben ist. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass Intel nach nicht einmal einem halben Jahr die ersten Core i7 aus dem Portfolio nimmt.


Sowohl das neue Flaggschiff Core i7-975 Extreme Edition für 999 US-Dollar als auch der Core i7-950 sollen im neuen D0-Stepping im zweiten Quartal in den Handel genommen. Ein genaueres Datum ist bisher nicht bekannt.

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... 0_306_ghz/


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Beitrag Nummer:#4  Beitragvon xeonsys » Di 10 Feb, 2009 15:29

Intel investiert 7 Milliarden US-Dollar bis 2010


Im Rahmen der Vorführung der ersten 32-nm-Prozessoren mit dem Codenamen „Westmere“ hat der Branchenriese Intel seine Investitionspläne offengelegt. Demnach wird das Unternehmen fünf bis sieben Milliarden US-Dollar bis zum Ende des kommenden Jahres in die neue Fertigung investieren.

Mit den Geldern rüstet Intel die drei großen Fabriken in Oregon (D1D, D1C und AFO), Arizona (Mega-Fab 22-32) und New Mexico (Fab 11x) von der Herstellung von 45-nm-Wafern auf die Produktion künftiger 32-nm-Prozessoren um. Die Umrüstung hat laut Intel im Werk in Oregon bereits begonnen und soll in allen weiteren aufgeführten Produktionsstätten im Laufe des Jahres 2010 durchgeführt werden. Intel will in den wirtschaftlich schweren Zeiten ein Zeichen setzen und zieht dabei alle Register. So gibt der Arbeitgeber in seiner Presseaussendung bekannt, dass zwar 75 Prozent der Prozessoren von Intel im Ausland verkauft werden, aber 75 Prozent in den USA hergestellt werden.

http://www.computerbase.de/news/wirtsch ... llar_2010/



Intels 32-nm-Prozessor ab 84 US-Dollar?

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... us-dollar/



Intel enthüllt Roadmap
       
Intel führt 32nm-CPU vor - Erste 6-Kern-CPU für Desktop


Gestern war es noch ein Gerücht, heute hat Intel im Rahmen der Halbleiterkonferenz ISSCC (International Solid-State Circuits Conference) in San Francisco eine neue Roadmap für Prozessoren vorgestellt. Demzufolge fällt der Havendale wirklich aus dem Programm, denn der Fokus von Intel liegt ganz klar in der 32-nm-Fertigung.

In San Francisco zeigt Intel aktuell die ersten lauffähigen Modelle des neuen 32-nm-Chips mit dem Codenamen „Westmere“. Dieser neue Chip bringt die Nehalem-Architektur in den Mainstream-Markt. Westmere ist in Intels Tick-Tock-Taktik das neue Tick, bei der auf einer aktuellen Prozessorgeneration basierend die Fertigung in den nächsten Schritt verkleinert wurde. Westmere wird sich im Jahr 2010 über alle Bereiche erstrecken. Da gibt es sowohl einen Nachfolger für die Core i7 auf Basis des Bloomfield, der dann unter dem Codenamen „Gulftown“ mit sechs Kernen an den Start geht. Dank Hyper-Threading ist er in der Lage, zwölf Threads gleichzeitig zu bearbeiten. „Clarkdale“ wird, wie bereits gestern berichtet, das Mainstream-Segment bedienen und mit zwei Kernen/vier Threads plus einem integrierten Grafikteil um Kundschaft werben. Für den mobilen Teil ist mit der Westmere-Generation der „Arrandale“ vorgesehen, der im weitesten Sinne als Clarkdale in Notebook-Form gesehen werden kann. Auf Clarkdale setzt Intel große Stücke, denn neben dem Mainstream-Markt für Desktop-Prozessoren als auch dem mobilen Sektor soll der Clarkdale auch in kleineren 1-Sockel-Servern Verwendung finden.

Wie bereits mehrfach berichtet wird Clarkdale der erste Prozessor, der einen integrierten Grafikkern besitzt. Interessanterweise rückt Intel mit dem Clarkdale jedoch wieder ab von vier Kernen/acht Treads für den Mainstream-Markt, der zuvor noch mit dem Lynnfield als Quad-Core-Prozessor in 45-nm-Fertigung ab dem Sommer 2009 bedient wird. Demnach setzt Intel große Hoffnungen in die Grafiklösung, die für den Massenmarkt anscheinend mehr bringen soll, als zwei zusätzliche Prozessorkerne. Laut Intel wird sich durch die Variante eines neuen kombinierten Prozessors die Herstellung von Mainboards deutlich vereinfachen. Denn aus der traditionellen Lösung mit drei wichtigen Elementen wird in Zukunft eine Lösung mit lediglich zwei Chips. Die Funktionen der Northbridge, aktuell ist das noch Intels 4-Series, werden zum Teil direkt in den Prozessor und der Rest in die „Ibex Peak“, Intels neue 5-Series, gepackt. Im vereinfachten Modell sieht das so aus, dass der Speichercontroller und Grafikkern direkt in den Prozessor integriert werden, während die Ibex Peak die Funktionen der ehemaligen Southbridge und Teile der Northbridge, unter anderem die Ansteuerung des Bildschirms, übernimmt.



Nehalem-EX Wie bereits mehrfach berichtet will Intel die Produktion und anschließende Auslieferung der ersten 32-nm-Prozessoren noch in diesem Jahr vornehmen. Dabei wird, schenkt man den Informationen abseits der Konferenz glauben, der mobile Markt parallel zum Desktop-Markt bedient. Für die Server-Sparte hingegen sollen die neuen 32-nm-Prozessoren erst später erscheinen. Dies ist auch kaum verwunderlich, denn bisher ist der Nehalem noch nicht einmal für den Server-Markt offiziell vorgestellt worden. Dies soll jedoch noch im ersten Quartal geschehen, denn auch für den Bereich offenbart Intels Roadmap einige Dinge. Neben dem Nehalem-EP, der als Core i7 für den Server zu sehen ist und demzufolge ebenfalls mit vier Kernen/acht Threads auf den Markt kommt, wird für das absolute High-End-Segment der Nehalem-EX zur Verfügung stehen. Dieser bietet als erster Prozessor von Intel acht Kerne und kann mit 16 Threads gleichzeitig umgehen. Ein erstes vereinfachtes Blockdiagramm zeigt, neben dem sehr kleinen Die-Shot, den Aufbau des 2,3 Milliarden Transistoren fassenden Prozessors. Traditionell gehen viele dieser Schaltungen neben den Prozessorkernen auf den Cache (LLC) zurück.

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... map_intel/



Intel: ein IDF gestrichen, IDF Beijing verkürzt

Auch Intel zieht angesichts der Wirtschaftskrise alle Register, um Kosten einzusparen. Die mehrmals im Jahr abgehaltenen Intel Developer Foren werden in diesem Jahr folgerichtig etwas kürzer ausfallen. Das Event in Taiwan wurde komplett gestrichen, China bekommt nur noch einen Tag spendiert.

Die erste große Veranstaltung der Reihe war in den letzten Jahren traditionell das „IDF Spring“, das in China (dieses Jahr in Peking (Beijing), letztes Jahr in Shanghai) abgehalten wurde. Doch der China-Termin wurde für das Jahr 2009 auf nur noch einen Tag, den 8. April, zusammengestrichen.

Deutlich härter trifft es das bereits für den 16. und 17. November 2009 angekündigte IDF Taipei, welches komplett aus dem Fahrplan gestrichen wurde. Nachdem es seitens des Branchendienstes DigiTimes erst als Gerücht verbreitet wurde, taucht das Event jetzt auch nicht mehr auf der Webseite von Intel auf.

Intel setzt damit alles auf eine Karte und macht das „IDF Fall“, das in diesem Jahr vom 22. bis 24. September in San Francisco abgehalten wird, zur wichtigsten Veranstaltung. Traditionell geht es bei den Konferenzen und Vorträgen um Neuigkeiten aus der Branche, meistens werden aber auch diverse neue Produkte angekündigt und mitunter sogar präsentiert, was durch die Einladungen der Pressevertreter kräftig Werbung für die eigene Sache bedeutet.

http://www.computerbase.de/news/wirtsch ... f_beijing/


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Beitrag Nummer:#5  Beitragvon xeonsys » Di 10 Feb, 2009 21:08

Westmere: Nehalem mit 32 Nanometern Update: mehr Details zum Nehalem-Nachfolger

Die Produktion der neuen Prozessoren soll noch im vierten Quartal 2009 beginnen, die Fab in Oregon wird bereits umgerüstet - damit liegt Intel im Zeitplan: Das "Tick-Tock"-Modell sieht einen neuen Fertigungsprozess alle zwei Jahre vor; Ende 2007 wurde die Penryn-Familie mit 45 Nanometern eingeführt. Der 32-Nanometer-Prozess mit dem Codenamen P1268 verspricht nicht nur kleinere Prozessorkerne, er soll auch die Verlustleistung reduzieren. Insgesamt lässt sich Intel den neuen Prozess nach eigenen Angaben 8 Milliarden US-Dollar kosten.
Tick-Tock: Intel liegt im Plan.


Details zu den genauen Cache-Größen oder Taktfrequenzen gibt es bislang nicht. Westmere erhält aber sieben neue Befehle, welche die Ver- und Entschlüsselung nach AES beschleunigen sollen. Außerdem ist die vom Bloomfield bekannte Turbo-Boost-Funktion wieder mit dabei, die den Prozessor automatisch übertaktet; Hyperthreading für die "virtuelle" Kernverdopplung beherrschen Westmere-Prozessoren ebenfalls.

Was kommt in diesem Jahr?
Der Desktop-Prozessor Lynnfield, der mit vier Kernen (und dank Hyperthreading acht Threads) wahrscheinlich als Core i5 zur Jahresmitte auf den Markt kommt, basiert noch auf dem 45-Nanometer-Prozess, in dem auch der Bloomfield alias Core i7 gefertigt wird. Zugleich sieht Intel für Notebooks die Mobilvariante Clarksfield vor, ebenfalls mit vier Kernen und noch in 45-nm-Technik. Gegen Jahresende folgen die ersten beiden Westmere-Modelle: Lynnfield wird auf dem Desktop-Markt dann um den Einsteigerprozessor Clarkdale mit zwei Kernen/vier Threads und 32-Nanometer-Technik ergänzt, die Mobilvariante heißt Arrandale. Clarkdale und Arrandale wird es auch mit integrierten Grafikchips geben. Diese GPUs werden noch im 45-nm-Prozess gefertigt und DX10-tauglich sein, nähere Details waren allerdings noch nicht zu erfahren.
Mit Westmere wandert erstmals eine GPU in den Prozessor.


All diese Prozessoren kommunizieren mit Chipsätzen der 5er-Serie, doch werden diese nicht mehr viel zu tun haben: Der "Chipsatz" besteht dann nur noch aus einem Chip; der Speichercontroller für DDR3-RAM sitzt in allen Westmere-Modellen wie schon beim Nehalem direkt in der CPU, bei Bedarf auch der Grafikchip. Auch die Anbindung einer externen Grafikkarte per PCI-Express übernimmt die CPU selbst, sodass der Northbridge vor allem die Ansteuerung von Laufwerken und Eingabegeräten bleibt.
Umverteilung der Aufgaben zwischen CPU und 'Chipsatz' - Letzterem bleibt nicht mehr viel zu tun.


Ausblick: 2010
Den High-End-Sektor will Intel erst 2010 neu besetzen, der Core i7 wird dann von einem sechskernigen 32-nm-Prozessor namens Gulftown abgelöst, der dank Hyperthreading auf 12 Threads kommt. Er soll aber mit dem gleichen X58-Chipsatz zurechtkommen wie der i7/Bloomfield. Wahrscheinlich Ende 2010 folgt dann eine neue Prozessorgeneration namens Sandy Bridge, die aber weiterhin 32-Nanometer-Technik verwendet - ganz dem Tick-Tock-Rhythmus folgend; auch diese Generation liegt laut Intel im Zeitplan.


http://www.pcgameshardware.de/aid,67579 ... /CPU/News/


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Beitrag Nummer:#6  Beitragvon xeonsys » Mi 11 Feb, 2009 16:11

Intel zeigt 32-nm-CPU mit Grafik in Aktion
Video demonstriert Westmere-Kerne für Desktops und Notebooks

Intel hat am Rande der Vorstellung der neuen Prozessor-Roadmap auch Prototypen seiner neuen CPUs mit Westmere-Architektur gezeigt. In einem Video sind Testplattformen der kommenden Prozessoren mit integriertem Grafikkern für Desktop- und Mobilrechner zu sehen.

Clarkdale und seinen Notebookableger Arrandale zeigte Smith auch in einem von Intel produzierten Video. Benchmarkwerte legte der Intel-Direktor noch nicht vor, auch wenn auf den von Intel publizierten Fotos der Aktion auf den Monitoren der Testplattformen der Cinebench R10 zu sehen ist. Die mit einer Kompaktkamera aufgenommenen Bilder sind jedoch so verrauscht, dass die Werte des Tests nicht mehr zu erkennen sind.

Wie Smith in dem Clip betont, handelt es sich um das "first silicon" von Westmere, also die ersten in Testumgebungen lauffähigen Prozessoren. Smith führte die CPUs sowohl mit Windows XP als auch mit Windows 7 vor. Die Serienproduktion der 32-nm-Kerne will Intel im vierten Quartal des Jahres 2009 aufnehmen. Wann sie auf den Markt kommen, hängt nach Angaben von Smith aber von der Entwicklung des PC-Markts ab.

zum video

http://www.golem.de/0902/65198.html


Bild
Bild


xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#7  Beitragvon xeonsys » Mo 23 Feb, 2009 17:53



Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#8  Beitragvon xeonsys » Mo 02 Mär, 2009 04:21

P7U und P7U Pro
       
Core i5: Erste Mainboards von Asus mit Sockel 1160 für Intels kommende Mittelklasse-CPUs
Um so früh wie möglich alle wichtigen Infos von der Cebit aufzudecken, reisten wir noch vor Messebeginn nach Hannover. Dort zeigte uns Asus die ersten Sockel-1160-Mainboards für Intels neue Mittelklasse-CPUs, die womöglich den Namen Core i5 tragen.

Das P7U und das P7U Pro verfügen über den neuen Sockel 1160. Anders als Intels aktuelle Top-CPUs der Core-i7-Serie für den Sockel 1366 bieten die Sockel-1160-CPUs anstelle eines Triple-Channel-Interfaces lediglich Dual-Channel-Unterstützung. Beide Boards verfügen daher über vier DDR3-Bänke. Offiziell werden laut Beschreibung 16 GiByte DDR3-1333-Speicher unterstützt. Zudem kommt bei den Asus-Mainboards ein neuer Intel-Chipsatz der 5er-Generation zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Single-Chip-Design. Sowohl P7U als auch P7U Pro sollen sich sehr gut für Overclocking-Versuche eignen. Zudem verfügen beide Sockel-1160-Mainboards über Asus OC-Tool Turbo V, das Mini-Betriebssystem Express Gate und die Stromspartechnik EPU. Wichtigster Unterschied zwischen den beiden Boards: Nur das P7U Pro verfügt über zwei Grafiksteckplätze.

Wie beim Sockel 775 und beim Sockel 1366 befinden sich auch beim Sockel 1160 die Kontakte im Sockel und nicht an der CPU. Neu ist die Verriegelung: Die Halteabdeckung wird unter eine Schraube geschoben und erst danach mit einem Hebel verriegelt. Ob die Halterung bis zur Veröffentlichung noch einmal überarbeitet wird, muss noch entschieden werden, denn bisher steht noch nicht fest, wann genau die neuen Intel-Prozessoren mit der möglichen Bezeichnung Core i5 sowie entsprechende Mainboards in den Handel kommen.

http://www.pcgameshardware.de/aid,67751 ... oard/News/

G7P55-DC
       
Core-i5-Mainboard von MSI mit Sockel 1160, Onboard-Grafik und SLI- sowie Crossfire-Unterstützung
Am Cebit-Stand von MSI entdeckten wir ebenfalls bereits zwei Tage vor Messebeginn ein Mainboard mit Sockel 1160 für Intels kommende Mittelklasse-CPUs, die voraussichtlich als Core-i5-Reihe angeboten werden. Laut MSIs Angabe unterstützt das Board sowohl SLI als auch Crossfire.
Mainboard

Auch bei MSIs Sockel-1160-Mainboard G7P55-DC kommt ein neuer Chip von Intel zum Einsatz. Die Bezeichnung des Boards und Intels bisheriges Namensschema legt die Vermutung nahe, dass der Chip die Bezeichnung P55 trägt - gesicherte Infos von Intel gibt es allerdings noch nicht. Genau wie Intels Top-Chipsatz X58 ermöglicht der neue Mittelklasse-Chip laut MSI Crossfire X und SLI mit bis zu drei Karten. Zudem verfügt der kommende Chip über eine Onboard-Grafikeinheit. Dementsprechend bietet das G7P55-DC einen DVI- und einen D-Sub-Anschluss.

Eine Trennung zwischen North- und Southbridge gibt es nicht - es handelt sich um ein Single-Chip-Design. Wie die beiden Sockel-1160-Mainboards P7U und P7U Pro von Asus, die wir ebenfalls heute entdeckten (siehe Meldung: "Core i5: Erste Mainboards von Asus mit Sockel 1160 für Intels kommende Mittelklasse-CPUs"), verfügt das G7P55-DC über vier Speicherbänke, von denen jeweils zwei die gleiche Farbe haben. Offenbar unterstützen die neuen Intel-CPUs daher nur den Dual-Channel-Modus, wohingegen der Core i7 Triple-Channel-Unterstützung bietet.

Während es sich bei den Sockel-1160-Boards von Asus um Mittelklasse-Modelle handelt, ist das G7P55-DC offenbar ein High-End-Board: Es verfügt über drei Grafiksteckplätze, acht SATA-Ports, zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse und Turbo-Knöpfe auf der Platine. Wofür sich diese Tasten genau eignen, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden und ein entsprechendes Update bringen. Zudem unterstützt das Sockel-1160-Board MSIs Stromspartechnik APS. Chip und Speicher steht jeweils eine Stromversorgung mit zwei Phasen zur Verfügung - somit sollen hohe Übertaktungsergebnisse möglich sein. Infos zum Preis und zum Veröffentlichungstermin gibt es nicht.

http://www.pcgameshardware.de/aid,67751 ... oard/News/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#9  Beitragvon xeonsys » Mo 02 Mär, 2009 15:39

Intel hat auf YouTube ein Video online gestellt, das einen Blick in eine seiner Produktionsstätten erlaubt. Gezeigt werden Aufnahmen von Fab 32 in Arizona. Die Fabrik, die im Oktober 2007 eröffnet wurde, kostete 4 Milliarden US-Dollar und beschäftigt über 1.000 Angestellte. Im Video ist der Bau im Zeitraffer zu sehen, gefolgt von Aufnahmen der aktuellen Produktion. Das Video ist nur von Musik unterlegt, bietet aber durch Texteinblendungen weitere Informationen.

http://www.youtube.com/watch?v=duzO0YX4WnA

http://www.gamestar.de/hardware/news/ve ... abrik.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#10  Beitragvon xeonsys » Di 03 Mär, 2009 18:22

Intel zeigt lauffähige 32-nm-Systeme


Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Intel am Mittwoch auch in Deutschland die ersten lauffähigen 32-nm-Prozessoren gezeigt. Dabei kam sowohl die Desktop-Version Clarkdale als auch deren mobiler Ableger Arrandale zum Zuge.

Wie bereits mehrfach berichtet, wird Clarkdale das Mainstream-Segment bedienen und mit zwei Kernen (vier Threads) plus einem integrierten Grafikteil um Kundschaft werben. Für den mobilen Teil ist mit der Westmere-Generation der „Arrandale“ vorgesehen, der im weitesten Sinne als Clarkdale in Notebook-Form angesehen werden kann.

Beide Prozessoren sind bereits funktionstüchtig und sollen zum Ende des Jahres eingeführt werden. Aktuell ist auch die Yield-Rate noch nicht hoch genug, wie eine der Folien während der Pressekonferenz gezeigt hat. Bis zur Markteinführung soll diese aber auf einem ähnlichen, wenn nicht gar besserem Niveau als bei der aktuellen 45-nm-Fertigung liegen.

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... m-systeme/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#11  Beitragvon xeonsys » Fr 06 Mär, 2009 15:58

Intel: "Mehr Kerne sind nicht die einzige Innovation"
Prozessordirektor Zane Ball im Interview

Nach seinem Vortrag erklärte Ball, warum sein Unternehmen neben der Arrandale-CPU mit seiner kürzlich veränderten Roadmap ganz auf 32 Nanometer setzt und die ursprünglich geplanten 45-Nanometer-CPUs für den Massenmarkt 2009 nicht mehr auf den Markt bringt. Mit der Wirtschaftskrise, so Ball, habe das nichts zu tun.

Vielmehr sei die Entwicklung der 32-Nanometer-Technik schon so weit fortgeschritten, dass die Umstellung für Intel und die PC-Hersteller Vorteile hätte. Die Entwicklung neuer Rechner soll einfacher werden und die Geräte im Endeffekt billiger, wenn man gleich auf Grafik setzt, die mit dem Prozessor im selben Chipgehäuse steckt. Ball kündigte auch an, dass aus dem Konzept in Zukunft ein "monolithisches Design" werden soll, bei dem CPU-Kerne und Grafik in einem Die sitzen.

video

http://www.golem.de/0903/65733.html

Konkrete Angaben zur Rechenleistung der neuen Grafikkerne machte Ball zwar nicht, ließ aber durchblicken, dass sich unter anderem die Stromversorgung und die Kühlung vereinfachen, wenn die beiden Dies direkt nebeneinander sitzen. Zudem kann die CPU mit integriertem Speichercontroller schneller Daten an den Grafikkern liefern. Die Speicherbandbreite ist bei integrierter Grafik, die sich das RAM mit der CPU teilen muss, einer der Flaschenhälse. Gesteckte Grafiklösungen kann aber auch Arrandale nicht ersetzen: "Wer sich wirklich für 3D-Leistung interessiert, kauft Grafikkarten" sagte Ball.

Die immer weiter fortschreitende Integration von noch mehr Kernen und anderen Funktionen wie Grafik auf einem Die ist laut Ball aber nicht der einzige Weg, um bei Prozessoren zu mehr Rechenleistung zu kommen. Unumwunden gab der Intel-Manager zu, dass es noch lange Anwendungen geben wird, die die heute üblichen vier Kerne nicht voll nutzen. Die "Single-Thread-Performance", also die Geschwindigkeit eines einzelnen Kerns, sei bei Intel weiter wichtig. "Wir vertreten absolut nicht die Position, dass die Innovation bei Prozessoren nur darin besteht, die Zahl der Kerne zu erhöhen", sagte Ball.

Die zunächst anstehenden 32-Nanometer-Prozessoren mit Familiennamen "Westmere" brauchen jedoch einen neuen Sockel. Der heute aktuelle LGA775 für Core 2 Duo und Core 2 Quad ist damit aber noch kein Auslaufmodell. Ball sagte, Intel wolle dafür noch "einige Quartale lang" neue Prozessoren auf den Markt bringen.

Dass es die neuen Westmere-Prozessoren auf der Cebit 2009 noch nicht zu sehen gab, wohl aber Mainboards dafür von vielen Herstellern, erklärte Ball mit Produktpolitik: "Wir haben unseren Kunden Muster für die Entwicklung zur Verfügung gestellt. Aber wir sind noch sehr vorsichtig damit, sie öffentlich zu verteilen." Ball dementierte damit auch Gerüchte, dass die taiwanischen Boardbauer ihre gezeigten Produkte im Blindflug hätten entwickeln müssen, weil die Westmere-CPUs noch nicht fertig seien.

http://www.golem.de/0903/65733-2.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#12  Beitragvon xeonsys » Mi 08 Apr, 2009 20:14

IDF: 8-Core-Xeon, 32nm-Xeon und Larrabee mit 64 Kernen
Immer mehr Parallelität, auch durch Intel-Software

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat Intel-Vize Pat Gelsinger erstmals den sechskernigen Xeon-Prozessor "Westmere-EP" im Betrieb gezeigt. Er soll schon 2010 dem Xeon 5500 mit Nehalem-Architektur folgen. Außerdem verriet Gelsinger indirekt einige Details zum Grafikprozessor Larrabee.

http://www.golem.de/0904/66397.html
http://www.golem.de/0904/66397-2.html
http://www.golem.de/0904/66397-3.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#13  Beitragvon xeonsys » Mi 15 Apr, 2009 20:13

Erste „Clarkdale“-Samples gesichtet


Wenngleich der offizielle Start von Intels kommender Prozessor-Generation auf Basis des in 32 nm-Technologie gefertigten „Clarkdale“-Kerns noch einige Monate in der Zukunft liegt, hat Intel in den vergangenen Tagen bereits eine Hand voll Samples an rund 30 PC- und Notebook-Hersteller verteilt.

Im Rahmen einer Telefonkonferenz verriet Paul Otellini, seines Zeichens Chief Executive Officer bei Intel, dass Chips aus der kommenden Westmere-Generation Ende des Jahres in die Massenfertigung gehen sollen. Fertige Produkte sollen schließlich Anfang 2010 in den Läden stehen. Westmere ist in erster Linie ein Prozess-Shrink der aktuellen Nehalem-Generation und kann mit einer Reihe Detailverbesserungen aufwarten. Im Falle des Clarkdale ist neben dem neuen Sockel LGA1156 sogar eine integrierte Grafikeinheit direkt auf dem CPU-Package erstmals mit von der Partie. Im Forum von xtremesystems.org sind mittlerweile bereits erste Bilder von einem der Samples aufgetaucht:

http://www.computerbase.de/news/hardwar ... e-samples/

http://www.xtremesystems.org/forums/sho ... p?t=222931


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#14  Beitragvon xeonsys » Do 16 Apr, 2009 14:35

CPU-GPU macht Fortschritte
       
Intel: Erste 32-nm-CPUs ausgeliefert

Mit der Auslieferung der ersten Testmuster an Mainboard- und Notebook-Hersteller ist die Markteinführung der Nehalem-Nachfolgegeneration ein weiteres Stück näher gerückt.
I
Die Codenamen, Arrandale für die Notebookvariante, Clarkdale für Desktops, sind schon seit langer Zeit bekannt. Auch die Gerüchte über die Spezifikationen haben sich auf eine Dualcore-CPU in 32 Nanometer-Fertigung in Kombination mit einer 45 Nanometer Grafikeinheit kondensiert. Beide zusammen werden als Anbindung an die Außenwelt zwei PCI-E x8 2.0 für Grafikkarten, ein DMI-Interface für den verbleibenden Chipsatz und einen Dual-Channel DDR3-Controller zur Verfügung haben.

Fraglich ist nach wie vor der Erscheinungstermin. Anfangs als Nachfolgegeneration für die in 45 Nanometern gefertigten Auburndale und Havendale konzipiert, wurde deren Generation Anfang des Jahres auf den Quadcore Lynnfield zusammengestrichen und Teile der in 32 Nanometer gefertigten Nehalem-Nachfolgegeneration Westmere vorgezogen. Unklar war bislang, wie gut es Intel gelingen würde, die Roadmap zu beschleunigen.

Jetzt berichtet PCWorld, unter Berufung auf Intel-Mitarbeiter, dass seit Beginn dieser Woche die ersten Testmuster der neuen CPUs an die Mainboard- und Notebookhersteller ausgeliefert werden. Dieser Schritt erfolgte in der Vergangenheit meist weniger als ein halbes Jahr vor der offiziellen Präsentation einer neuen Generation, was die Gerüchte um eine Markteinführung zum Ende des dritten Quartals 2009 erhärtet.
Bereits gestern gelangten erste Bilder in Umlauf, die eine Clarkdale-CPU im vergleich mit dem aus der Roadmap gestrichenen Havendale zeigen.

http://www.pcgameshardware.de/aid,68169 ... /CPU/News/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#15  Beitragvon xeonsys » Fr 17 Apr, 2009 15:08

Neue Mittelklasse von Intel
       
Core i5: erste Details und Preise bekannt

Intels Core-i5-Prozessor soll im Oktober an den Start gehen. Nun gibt Intel erste Details zu Taktraten, Features und Preisen bekannt.
Core i5: erste Details und Preise bekannt

Der Core i5 für den Sockel 1156 soll der neue Mittelklasse-Prozessor schlechthin für den Endanwender werden - zumindest, wenn es nach Intels Plänen geht, die unten genannten Preise sprechen da eine andere Sprache. Da das geplante Erscheinungsdatum langsam aber sicher näher rückt, stellt Intel der Fachpresse nun erste Details zu Verfügung.
So soll die Core-i5-CPU mit Code-Namen Lynnfield erst einmal in drei Versionen erscheinen. Die Taktraten sollen dann 2.660, 2.800 und 2.930 MHz betragen. Alle CPUs der Core-i5-Reihe kommen mit vier Kernen (45 Nanometer Strukturbreite), einem Dual-Channel-DDR3-Speichercontroller, 8 MiByte L3-Cache und einer maximalen TDP (Thermal Design Power) von 95 Watt.
Die Turbo-Boost-Technologie ermöglicht es dem Core i5, ebenso wie beim großen Bruder Core i7, sich selbstständig zu übertakten. Im Single-Core Betrieb gibt Intel einen maximalen Takt von 3.200, 3.460 und 3.600 MHz (je nach Model) an.

Laut dem Bericht auf tcmagazine.com staffeln sich die Preise der drei Versionen wie folgt: 196 US-Dollar (2,66 GHz), 284 US-Dollar (2,8 GHz) und 562 US-Dollar (2.93 GHz). Dabei beschneidet Intel die günstigste Variante mit 2,66 GHz noch etwas. Sie soll ohne Hyper-Threading, vPro und TXT kommen.

http://www.pcgameshardware.de/aid,681869/Core-i5-erste-Details-und-Preise-bekannt/CPU/News/


Intels Core i7 975 mit 3,33 GHz kurz vor der Markteinführung
Zahlreiche Angebote bei britischen Versendern

Schon sechs Monate nach der Vorstellung der neuen CPU-Generation Core i7 will Intel mit einem neuen Modell die Messlatte für x86-Prozessoren noch ein Stück höher legen. Das Modell 975 ist zwar noch nicht angekündigt, wird in Großbritannien aber bereits zahlreich angeboten.

Einen Termin für den Marktstart des Core i7 975 Extreme hat Intel noch nicht genannt - gehandelt werden derzeit die kommende dritte Woche des April oder die zweite Maiwoche. Der erste Termin erscheint nun wahrscheinlicher, denn ein Blick in Googles Preisvergleich für Großbritannien zeigt mehrere Angebote für den Prozessor.

Er kostet dort umgerechnet zwischen 970 und 1.123 Euro, also in etwa gleich viel wie der aktuelle Core i7 965 mit 3,2 GHz. Zuvor war der Prozessor schon bei anderen europäischen Händlern vereinzelt gelistet worden, diese Angebote verschwanden jedoch schnell wieder.

Durch die Funktion Turbo-Boost kann der 975 aber auch bis zu 3,6 GHz erreichen, wenn nicht alle Kerne ausgelastet sind. Der Turbo schaltet um zwei Taktstufen von 133 MHz hoch, wenn nur ein Kern rechnet, und um eine, wenn zwei Cores belastet sind. In der Praxis verhält sich dabei jedes Exemplar eines Core i7 etwas anders, weil die Power Control Unit des Prozessors Spannung und Takt je nach den Fähigkeiten der Kühlung selbsttätig regelt.

Neben dem höheren Takt bietet der 975 wenig Neues, wenn man vom Stepping D0 absieht. Die ersten Core i7 kamen in der Version C0 auf den Markt. Mit den Steppings bügeln die Chiphersteller kleinere Fehler aus und arbeiten auch an der Leistungsaufnahme. Ob der bisher sehr stromhungrige Core i7 mit dem Stepping D0 etwas sparsamer wird, ist jedoch noch nicht bewiesen.

Neue Taktrekorde erscheinen jedoch sicher. So sind im Forum der chinesischen Webseite Expreview auch schon erste Werte des 975 mit Stepping D0 zu sehen, der mit Luftkühlung 4,6 GHz erreicht haben soll. Wie alle Vertreter von Intels Extreme-Editions ist beim 975 wie auch beim 965 der Multiplikator frei einstellbar, was das Übertakten erleichtert.

Noch nicht abzusehen ist, ob der Core i7 965 nach Vorstellung des Modells 975 billiger wird. Traditionell bietet Intel innerhalb jeder CPU-Serie nur eine Extreme Edition an und lässt das bisherige Spitzenmodell schnell auslaufen, wenn ein neues vorgestellt wird. Inoffiziellen Roadmaps zufolge steht die nächste Preisrunde bei Intel bereits am 19. April 2009 an, sie soll jedoch nur die Serie Core 2 betreffen.

http://www.golem.de/0904/66540.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#16  Beitragvon xeonsys » Sa 18 Apr, 2009 11:11

AMD kündigt 28 nm an - Intel will direkt 22 nm


Gestern hat die so genannte IBM Technology Alliance, zu der sich neben IBM selbst Chartered Semiconductor, Globalfoundries (AMD), Infineon, Samsung und STMicroelectronics zählen dürfen, ein Entwickler-Kit für das kommende 28 Nanometer-Verfahren vorgestellt. Interessierte Firmen, die mit dem Kit eigene Chips entwickeln, können nach Angaben der Pressemitteilung zur zweiten Jahreshälfte 2010 mit Produktionsmustern rechnen und im darauffolgenden Jahr mit dem Start der Massenfertigung.

Bei dem angekündigten Fertigungsverfahren handelt es sich um ein Low-Power-Verfahren. Wann das IBM-Konsortium ein High-Performance-Verfahren in dieser Strukturbreite ankündigt, bleibt offen.
Zunächst liegt der Blick aber sowieso auf dem 32 Nanometer-Verfahren, bei dem man erstmals eine Mischung aus High-K-Dielektrika für die Gate-Isolierschicht der Transistoren sowie Metalllegierungen als Gate-Elektroodenmaterial (HKMG) verwenden möchte.

Nur wenige Stunden nach der Ankündigung des IBMschen 28 Nanometer-Verfahrens reagierte Intel und verkündete seinerseits, einen direkten Wechsel von 32 auf 22 Nanometer - ohne den Umweg 28 Nanometer - anzustreben. Ivy Bridge, der Refresh Sandy Bridges, soll Mitte/Ende 2011 darauf erstmals zurückgreifen können.
Die IBM-Allianz wird allerdings ebenso 22 Nanometer auf dem Programm haben und wie Intel gibt man genauso 2011 als das Eintrittsjahr an. Wie es dann später in der Reallität aussieht, muss allerdings abgewartet werden.

Nach derzeitigen Planungen wird 18 Nanometer übringens erneut so ein vakanter Prozess sein, der lediglich vom IBM-Konsortium gefertigt wird. Denn Intel wird diesen Zwischenschritt, wie schon 28 Nanometer, schlichtweg überspringen und direkt von 22 nach 16 Nanometer streben.

Die nächsten Jahre im Halbleitersegment, so scheint es, sind gesichert. Irgendwann wird man aber an die Grenzen des Möglichen stoßen, so dass bereits vorausgesagt wurde, dass das Mooresche Gesetz womöglich nur noch bis 2020, wenn nicht gar früher, Bestand hat.

http://www.hardware-infos.com/news.php?news=2888


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#17  Beitragvon xeonsys » So 19 Apr, 2009 19:15

32-nm-Sample mit 2,40 GHz aufgetaucht

Erst gestern berichteten wir von ersten ausgelieferten Clarkdale-Samples. Bereits heute gelangten die ersten Bilder und Benchmarks in Netz. Dabei handelt es sich um einen in 32 nm gefertigten Clarkdale-Chip mit 2,40 GHz, 128 KByte L1-Cache und 512 KByte L2-Cache pro Kern sowie 6 MByte L3-Cache. Die Dual-Core-CPU wird dabei mit 1,05 V Spannung versorgt und benötigte für SuperPI 1M nur 18,125 Sekunden. Zum integrierten Grafikchip liegen leider keine Werte vor. Der Clarkdale soll noch 2009 auf den Markt kommen.

http://www.hartware.de/news_46764.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#18  Beitragvon xeonsys » Sa 25 Apr, 2009 13:16

Intel Core i7 975: D0-Stepping im Test [xbitlabs.com]

Der Intel Core i7 975 im D0-Stepping ist noch nicht offiziell angekündigt und schon findet sich ein Test der neuen Top-CPU im Internet. Ein Engineering Sample erreichte eine russische Webseite.

Intel spendiert dem Core i7 975 mit 3,33 GHz Taktfrequenz ein neues Stepping: D0. Zwar ist dies von Intel noch nicht offiziell angekündigt, doch die russische Webseite xbitlabs.com konnte sich bereits ein Engineering Sample sichern.

Woher die Vorserien-CPU stammt, gibt Xbit Labs nicht an, doch die Screenshots von CPU-Z weisen das Modell als Core i7 975 D0 Engineering Sample aus. Zu bieten hat man Werte zur Temperatur und der Leistungsaufnahme des Intel Core i7 975. Benchmarks sind bei einem erhöhten Takt von lediglich 133 MHz auch eher unwichtig, da die Leistung recht knapp über einem Intel Core i7 965 liegen dürfte.

Intel kündigte bereits an, dass der Core i7 beim Wechsel vom C0 auf das D0 Stepping kaum an Leistung gewinnen wird. Das Hauptziel sei das Beseitigen von Fehlern im Die. Die Werte von Xbit Labs bestätigen dies: Trotz einem höheren Takt von 3,33 GHz im Vergleich zum Core i7 965 benötigt der Core i7 975 einen Hauch weniger Strom. Ein Watt weniger, was auch gerne von Messtoleranzen rühren kann. Unter Last klafft die Lücke etwas mehr auseinander. Das gesamte System mit 975er Modell benötigte 289 Watt, das System mit 965er Modell 301 Watt. Die Temperaturen liegen beim Core i7 975 bis zu 3 Grad Celsius unter denen des Core i7 965.

Wann der Core i7 975 im D0-Stepping und 3,33 GHz CPU-Takt in den Handel kommt, ist derzeit offen. Intel gab noch keinen Termin preis und Händler können die CPU nicht liefern, auch wenn sie bereits im PCGH-Preisvergleich gelistet ist.

http://www.pcgameshardware.de/aid,682571/Intel-Core-i7-975-D0-Stepping-im-Test-xbitlabscom/CPU/News/

Intel Core i7 975: D0-Stepping


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#19  Beitragvon xeonsys » Di 28 Apr, 2009 17:35

Intel verschickt Samples von 32-Nanometer-CPUs

Der Chiphersteller Intel soll erste Samples seiner Westmere-Prozessoren an Computer-Hersteller verschickt haben. Diese sollen laut Roadmap Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen.
Insgesamt rund 30 Hardware-Produzenten sollen Prototypen erhalten haben, berichtet 'TechReport' unter Berufung auf einen Nutzer der XtremeSystems-Foren. Dieser hatte Bilder des neuen Chips veröffentlicht. Allerdings wurde der Thread inzwischen gelöscht.

Der Nutzer hat demnach zwei Varianten der neuen CPU vorliegen: Die Desktop-Version Clarkdale sowie den Notebook-Prozessor Havendale. Letzterer erreichte bei einem Test eine rund 10 Prozent bessere Performance, als eine vergleichbare Core i7-Variante.

Die technischen Daten des Chips: 2,4 Gigahertz Taktfrequenz, 256 Kilobyte L2-Cache pro Kern, 4 Megabyte L3-Cache für den gesamten Prozessor. Zwei Kerne sind in der Notebook-Variante enthalten. Hinzu kommt ein integrierter Grafikkern. Die neuen Prozessoren sollen später unter der Typenbezeichnung Core i5 vermarktet werden.

http://winfuture.de/news,46795.html


Core i7-975 auf 5 GHz mit Luftkühlung gebracht

Der Core i7-975 in der bekannten Extreme Edition soll gegen Ende Mai offiziell vorgestellt werden. Wie üblich bei Intel, sind erste Samples schon Wochen vorher weltweit im Umlauf, so dass erste Ergebnisse aus allen Bereichen präsentiert werden, unter anderem ein Overclocking-Test auf 5 GHz bei normaler Luftkühlung.

Im Testaufbau kam lediglich ein Thermalright Ultra 120 zum Einsatz, ein bekannter großer Tower-Kühler mit 120-mm-Lüfter. Mit diesem wurde der Takt des Core i7-975 von 3,33 GHz im aktualisierten D0-Stepping auf satte 5.015 MHz geschraubt.

Benchmarkdurchläufe in Cinebench waren bei 4,6 GHz möglich, wobei im Multi-CPU-Test 21.800 Punkte erreicht wurden. SuperPi lief in 8,67 Sekunden bei 4,75 GHz durch den bekannten 1M-Test.

http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/intel/2009/april/core_i7-975_5_ghz_luftkuehlung/


Intel-Video: Core i7 auf über 5,3 GHz übertaktet
AMD und Intel bewerben ihre CPUs in den letzten Monaten verstärkt mit Aktionen rund um Extrem-Overclocking.

Nun ist Intel mit einem Core-i7-Overclocking-Video an der Reihe. In dem Video übertakten Steve "DaFridgie" Anderson von Intel und Paul "Sacha35" Watkinson, Mitglied bei Benchtec UK einen Core i7 zuerst mit Luftkühlung. Anschließend erreichen sie mittels Flüssigstickstoff über 5,3 GHz. Bei der verwendeten CPU in Form eines Core i7-965 XE handelt es sich noch nicht um das neue D0-Stepping. Ein brandneuer i7-975 XE im D0-Stepping konnte bereits mit Luftkühlung auf über 5 GHz übertaktet werden.

http://www.youtube.com/watch?v=jT_c4ztF2Vg

http://www.pcgameshardware.de/aid,682787/Intel-Video-Core-i7-auf-ueber-5-3-GHz-uebertaktet/Overclocking-CPU/News/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#20  Beitragvon xeonsys » Di 05 Mai, 2009 17:24

Intel stellt den ersten Core i7 ein

Eine Mitteilung des Chipriesen ging heute fast unter den alltäglichen Meldungen rund um Produkt-Änderungen unter, jedoch hat es diese in sich. Nach nicht einmal einem halben Jahr Präsenz auf dem Markt stellt Intel den ersten Core i7, Codename Bloomfield, ein.

Bereits mit dem gestrigen Tag hat das Programm zur Einstellung des Core i7 940 mit 2,93 GHz begonnen. Dieses Programm wird in mehreren Schritten konsequent bis zum September 2009 durchgezogen, ab dem keine größeren Order mehr entgegen genommen werden. Die beiden weiteren, zeitgleich vorgestellten Modelle Core i7 920 und 965 Extreme Edition bleiben dem Portfolio erhalten.

Doch warum das frühe Aus für den Prozessor? Laut vorliegendem Dokument haben sich die Pläne von Intel geändert und ein anderer Prozessor wird die Aufgabe des Core i7 940 übernehmen. Die Rede dürfte dabei vom Core i7 950 sein, der den Takt auf 3,06 GHz bei wohl identischem Preis von 562 US-Dollar hebt. Bereits als die ersten Pläne für diesen Prozessor bekannt wurden, warf man die Frage auf, was mit dem Core i7 940 passiert – bis heute. Eine Preissenkung des jetzt zur Einstellung verdammten Prozessors sieht Intel bisher nicht vor. Auch ein Stepping-Wechsel, den der kleinere Ableger Core i9 920 mitgemacht hatte, kommt für das Modell 940 nicht mehr in Frage. Der Nachfolger Core i7 950 wird jedoch gleich und wahrscheinlich ausschließlich im neuen D0-Stepping auf dem Markt präsent sein.

http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/intel/2009/mai/intel_core_i7/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#21  Beitragvon xeonsys » Mi 06 Mai, 2009 14:19

Intel stellt auch Core i7 965 XE ein

Nachdem die gestrige Nachricht eingeschlagen hat wie eine Bombe, dass Intel nach einem halben Jahr bereits den ersten Core i7 in Form des Modells 940 einstellt, kommt am heutigen Tag die logische Weiterentwicklung. Da auch für den Core i7 965 ein Nachfolger schon in Sicht ist, wird auch er eingestampft.

Der Core i7 975 mit dann 3,33 GHz soll es in der Extreme Edition ab wahrscheinlich Ende Mai/Anfang Juni für das bisherige Modell 965 XE mit 3,2 GHz richten. Für den Core i7 965 XE besteht eine ähnliche Gnadenfrist wie für das kleine Modell 940, die vorsieht, dass bis zum September noch größere Bestellungen entgegen genommen werden.

Die sehr frühe Bereinung des Portfolio der Core i7 dürfte vielerlei Gründe haben. Der Core i7 940 hatte sein kurzes Leben lang immer einen sehr schweren Stand, bot er für einen Preis von 562 US-Dollar einfach nicht wirklich mehr Leistung als das halb so teure Modell 920. Das neue Modell Core i7 950 dürfte sich etwas deutlicher vom kleinsten Ableger absetzen, zudem wird die wichtige Marke von 3 GHz überschritten. Die Streckung des Portfolios dürfte jedoch auch mit dem zum Herbst anberaumten Start der Lynnfield-Nehalem-Prozessoren, die wahrscheinlich unter dem Namen „Core i5“ vermarktet werden, zusammenhängen. Diese werden ebenfalls mit Taktfrequenzen von maximal 3 GHz gehandelt.
Core i5“ vermarktet werden, zusammenhängen. Diese werden ebenfalls mit Taktfrequenzen von maximal 3 GHz gehandelt.

http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/intel/2009/mai/intel_core_i7_965_xe/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#22  Beitragvon xeonsys » Mi 13 Mai, 2009 14:18

EU verurteilt Intel zu 1,06 Millarden Euro Bußgeld (Update)

Die Entscheidung ist gefallen: Die Europäische Kommission hat Intel wegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung zu einer Rekordstrafe von 1,06 Milliarden Euro verurteilt.

Von AMD gibt es wenige Minuten nach der Entscheidung eine erste Meldung: „Die Kommission hat heute festgestellt, dass Intel seine Marktmacht seit Jahren grob missbraucht. Mit dieser Entscheidung wird der Monopolist in seine Schranken gewiesen. Nun kann die Marktmacht dahin gehen, wo sie eigentlich hingehört – zu den Computer-Herstellern, den Computerhändlern und vor allem den Käufern von PC“, so Giuliano Meroni, President AMD EMEA.


:thumb:  :)

Auch von Intels Präsident und CEO Paul Otellini gibt es eine Stellungnahme zur Entscheidung der Europäischen Kommission:
Paul Otellini:

Intel hat starke Einwände gegen diese Entscheidung. Wir sind der Meinung, dass diese Entscheidung nicht richtig ist und das die Besonderheiten eines hoch wettbewerbsintensiven Marktes außer Acht gelassen wurden. Dieser Markt bringt ständig Neuheiten hervor, die Produkte verbessern sich fortwährend und das bei gleichzeitig sinkenden Preisen. Der Endverbraucher hat absolut keinen Schaden erlitten. Intel wird Berufung einlegen.

Wir sind der Meinung, dass unsere Praktiken nicht gegen Europäisches Recht verstoßen. In einem Markt mit nur zwei großen Anbietern, ist es ganz natürlich, dass wenn ein Anbieter einen Auftrag gewinnt, der Andere diesen Auftrag verliert. Die Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission hat wesentliches Beweismaterial, das den in der Entscheidung aufgeführten Erklärungen widerspricht, außer Acht gelassen oder es abgelehnt dieses einzuholen. Wir sind der Meinung, dass dieses Beweismaterial zeigt, dass Unternehmen vom Markt bei guter Leistung belohnt werden. Bei schlechter Leistung reagiert der Markt entsprechend anders.

Intel hat niemals Produkte unterhalb der Herstellungskosten verkauft. Wir haben aber immer in Innovation investiert, in die Herstellung sowie in die Entwicklung neuer und wegweisender Technologien. Die Folge davon ist, dass wir in einem wettbewerbsintensiven Markt Rabatte auf unsere Produkte gewähren können um damit wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem geben wir so die Einsparung überall an den Verbraucher weiter, die wir durch effiziente Massenproduktion als Marktführer von Mikroprozessoren erzielen.

Auch wenn wir starke Einwände gegen diese Entscheidung haben, werden wir während des Berufungsverfahren mit der Kommission zusammenarbeiten und sicherstellen, dass wir die in der Entscheidung vorgeschriebenen Maßnahmen einhalten. Wir werden auch weiterhin in Produkte und Technologien investieren, um Europa und dem Rest der Welt die leistungsfähigsten Prozessoren zu niedrigen Preisen anbieten zu können.“

http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/unternehmen/intel/2009/mai/eu_intel_106_millarden_euro_bussgeld/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#23  Beitragvon xeonsys » Mo 18 Mai, 2009 18:12

Intels übernächster Atom "Medfield" kommt 2011 mit 32 nm
Nächste Generation "Moorestown" noch mit 45 Nanometern

Vor Analysten hat Intel in der vergangenen Woche seine Roadmap für Prozessoren für Handhelds erweitert. Die ursprünglich noch für 2010 erwartete Plattform "Medfield" soll demnach erst 2011 erscheinen, und zwar als erstes Paket für diesen Formfaktor mit 32-Nanometer-Chips.
Laut Chandrasekhers Vortrag, der auf den Intel-Webseiten zu finden ist (PDF), werden die Moorestown-Chips noch mit 45 Nanometern Strukturbreite gefertigt, ebenso wie die aktuellen Atom-Prozessoren mit ihrer Plattform "Menlow". Gegenüber Menlow soll schon Moorestown eine 50-mal geringere Leistungsaufnahme im Idle-Modus erreichen. Der Intel-Manager gab für die aktuelle Menlow-Plattform dafür 1,6 Watt an, womit Moorestown auf 32 Milliwatt käme.
Dabei besteht Moorestown aber immer noch aus zwei Chips. Der Atom-Kern steckt in einem SoC namens "Lincroft", das zusätzlich noch Grafik, Video, den Display- und Speichercontroller enthält. Dazu kommt noch ein I/O-Hub, früher Chipsatz genannt, der Ein- und Ausgabe und auch Speicherfunktionen wie einen Controller für NAND-Flash beherbergt.

Bei spitzfindiger Betrachtung ist so erst Medfield, dessen Plattform nur noch aus einem Chip bestehen soll, wirklich ein System-on-a-Chip. Aber schon bei Moorestown will Intel die Fläche des Mainboards von derzeit minimal 8.500 Quadratmillimetern bei Menlow halbieren. Der gesamte PC käme so auf der Fläche einer Kreditkarte unter. Mit Medfield soll sich dieser Platzbedarf nochmals mehr als halbieren, jedenfalls wenn man Chandrasekhers Grafiken als Maßstab heranzieht.

http://www.golem.de/0905/67198.html


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#24  Beitragvon xeonsys » Mo 25 Mai, 2009 14:52

Test: Intel Core i5 2.66 GHz [xfastest.com]

[url]http://www.xfastest.com/redirect.php?tid=22494&goto=newpost###[/url]

Es sind erste Tests eines neuen Intel Prozessors Core i5 mit 2,66 GHz aufgetaucht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Der neue musste dabei Hürden wie 3D Mark Vantage, Cinebench R10 und diverse Everest-Tests überwinden.
Im Internet tauchte der erste Test eines Intel Core i5 Lynnfield auf, welcher mit 2,66 GHz Takt eigentlich das kleinste geplante Modell der Core-i5-Reihe darstellt. Als Unterbau setzte man ein P55-Mainboard im Intel-Referenz-Design ein.
Mit Standard-Takt und aktiviertem SMT scheint er sich recht wacker zu schlagen. In manchen Everest Benchmarks schlägt er sogar ein System aus zwei Xeon L5320 Prozessoren mit jeweils vier Kernen und ist bei Photoworxx rund 25 Prozent schneller als ein Core 2 Extreme QX9650. Verwirrend ist, Das man im Test SMT aktivierte, obwohl das kleinste Modell des Core i5 ja bekanntlich ohne dieses Feature erscheinen soll.

http://www.pcgameshardware.de/aid,685252/Test-Intel-Core-i5-266-GHz-xfastestcom/CPU/News/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Re: Der intel Fred

Beitrag Nummer:#25  Beitragvon xeonsys » Di 26 Mai, 2009 20:20

Core i5 debütiert im September
Mainboard-Herstellern zu folge wird Intel im September drei CPUs mit Lynnfield-Kern zwischen 196 und 562 US-Dollar sowie den passenden P55 Chipsatz offiziell vorstellen.

Die neuen Gerüchte bestätigen damit ältere Informationen zur Core i5 Modell- und Preispolitik, nennen allerdings ein neues Launch-Datum. Als Grund wird die Wirtschaftskrise genannt: Aufgrund der sinkenden Verkaufszahlen will Intel sich und den Mainboardherstellern mehr Zeit geben, um die Lagerbestände an Core2 CPUs sowie passenden Mainboards mit Chipsätze der 4er-Serie abzuverkaufen. Bislang gingen optimistische Schätzungen davon aus, dass die LGA1156 Plattform bereits im Juli eingeführt wird, als neues Datum für die offizielle Vorstellung wird jetzt der frühe September genannt. Da die Produktion wie erwartet läuft, könnten aber bereits im August erste CPUs und Mainboards in den Handel gelangen.

Unverändert ist dagegen die Produktpalette. Drei CPU-Modelle werden mit 2,93, 2,8 und 2,66 Gigahertz takten und 562, 284 beziehungsweise 196 US-Dollar pro Stück kosten - bei Abnahme von 1000 Stück. Die technische Basis liefert in allen drei Fällen der Lynnfield, ein in 45 Nanometern gefertigter Quadcore der Nehalem-Generation, der einen internen DDR3-1333 Dual-Channel-Controller sowie zwei PCI-Express x8 Ports bietet. Hyper-Threading stellt dem System zusätzlich vier virtuelle Kerne zur Verfügung, soll aber beim kleinsten Modell deaktiviert sein. Die TDP wird mit 95W angegeben, was über dem Wert einiger Core2quad liegt und auf die integrierte Northbridge zurückgeführt werden kann.

Der P55 Chipsatz wird über das PCI-Express-x4-ähnliche DMI-Inferface angebunden und in seinem Funktionsumfang mit einer herkömmlichen Southbridge vergleichbar sein. Der Preis soll bei 40 US-Dollar pro Chip liegen (wiederum bei Abnahme von 1000 Stück), was dem Einführungspreis des P45 entspricht. Die abgeleiteten Chipsätze H55, P57 und H57 werden laut Digitimes im ersten Quartal 2010 erscheinen - zusammen mit den ersten CPUs auf Basis des Havendale, der zu Preisen ab 84 US-Dollar zwei in 32 Nanometern gefertigte Kerne und eine interne Grafikeinheit bieten soll.

http://www.pcgameshardware.de/aid,685433/Core-i5-debuetiert-im-September/CPU/News/


Cevat Yerli: "Glaubwürdigkeit zählt - nicht Fotorealismus"
xeonsys
Berzerk Hunter
Berzerk Hunter

Beiträge: 7788
Registriert: Mi 04 Feb, 2009 18:50
Wohnort: Görlitz

Nächste

Zurück zu Hardware

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron