De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

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De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#1  Beitragvon Chris Sabion » Mi 03 Nov, 2010 15:13

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De Chelonian Mobile
(Die Schildkröte bewegt sich)



Joaah, ich hab ja lange überlegt, ob ich diesen Fred wieder eröffnen soll. Im alten Forum hatten wir ihn aber auch, und ich finde dass das Forum nicht vollständig ist, ohne den Scheibenwelt-Fred.

Aber wo fängt man an, in so einem Fred, der eine derart umfassende Fiktion als Thema hat?

Vielleicht mit einer kleinen Einleitung über die Scheibenwelt und die Sternenschildkröte Groß A'Tuin, geschrieben vom Meister selbst:

Terry Pratchett hat:In einer fernen und nicht mehr neuen Dimension, in einer astralen Sphäre, die das Unmögliche zur Norm erhebt, wogen die Sternennebel und teilen sich ... Seht nur... Dort kommt die Schildkröte Groß-A'Tuin. Langsam schwimmt sie durch den interstellaren Ozean — Wasserstoffeis klebt an ihren massigen Beinen, und Meteore haben zahllose Krater im gewaltigen alten Panzer hinterlassen. Aus meergroßen tränenden und von Asteroidenstaub verkrusteten Augen blickt er einzig und allein zum Ziel. Mit geologischer Trägheit ziehen Gedanken durch ein Gehirn, das größer ist als eine Stadt, und die meisten gelten dem Gewicht. Für das Gewicht sind in erster Linie Berilia, Tubul, Groß- T'Phon und Jerakeen verantwortlich, die vier riesigen Elefanten, auf deren breiten, vom Sternenschimmern gebräunten Schultern die Scheibenwelt ruht. Ein langer Wasserfall schmückt ihren Rand, und darüber wölbt sich das himmelblaue Firmament.



Die Scheibenwelt - Welt und Spiegel von Welten, denn Pratchett versteht es einmalig und unnachahmbar, bestimmte Dinge unserer Welt so aussehen zu lassen, als würden sie wirklich in einer Fantasywelt stattfinden können. Einer Fantasywelt, wie man sie sich eben vorstellt, mit Zwergen, Trollen, Göttern und Helden, aber auch mit Untoten, mit Vampiren, Zombies, Werwölfen und dem Tod selbst.
Darüberhinaus wetteifern die Stadtwache, die Zauberer, Tod, aber auch geringfügig unbedeutendere Protagonisten um den Hauptfokus in einer Geschichte.
Soll heißen: Ein Scheibenweltroman kann die Stadtwache von Ankh-Morpork (die größte Stadt auf der Scheibenwelt) als zentrales Thema haben, was aber nicht bedeuten muss, dass die Zauberer oder der Tod keine Rolle in diesem Roman spielen müssen.
In der Tat ist es bei Pratchett so, dass eigentlich jeder fast immer seinen Platz findet.
Versucht die Stadtwache, ein Verbrechen aufzuklären, könnte es unweigerlich dazu führen, dass jemand Schaden nimmt, und der Tod eine kleine Rolle bekommt o.ä.

Die Scheibenweltromane lese ich (auch immer wieder) sehr gerne und bereits seit langer Zeit.
Ich selbst habe nicht gerade wenige dieser Bücher, und einige Viele auch auf englisch, da Pratchett einen ungeheuren Wortwitz aufweist, und mit Sprüchen und Metaphern um sich wirft, die einfach nicht ins Deutsche zu übersetzen sind.


Vielleicht fangen wir einfach mit einer Auflistung der Scheibenweltromane an (neueste zuerst):

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Das erste Scheibenwltbuch, welches ich las, war damals Einfach göttlich (Small Gods).
Ich besitze es in 5 verschiedenen Ausgaben, ließ mir alle von Terry Pratchett signieren und habe alles mehrere Male gelesen. Wie Pratchett hier die Kirche aufs Korn nimmt ist einmalig.



Small Gods
Einfach göttlich (Small Gods)

Die Geschehnisse finden in Omnia statt, einem Land, dessen Bewohner wirklich einen Gott zu fürchten haben: Den großen Gott Om.
Kein Wunder dass dieses Land viele Propheten hervorbringt, besteht es doch hauptsächlich aus Wüste.
In der Zitadelle der omnianischen Kirche wohnt und lebt der Novize Brutha. Er ist nicht gerade helle, dafür kann er sich aber schier unendliche Mengen an Informationen merken. Das Wort "Vergessen", ist für ihn ein Buch mit Sieben Siegeln, auch wenn es keine Siegel gebräucht hätte, denn Brutha kann weder lesen noch schreiben. So arbeitet er tagein, tagaus im Garten, der brennenden Sonne ausgesetzt, bis er eines Tages eine Stimme hört.

Der zweite Protagonist der Geschichte wird vorgestellt: Der große Gott Om, nur diesmal in der Form einer kleinen, einäugigen Schildkröte, die sich in Bruthas Gemüsegarten wiederfindet.
Wie es dazu kam, ist einfach erklärt.
Pratchett geht einfach (vernünftigerweise) davon aus, dass Götter Menschen brauchen, um zu existieren. Was ja auch logisch ist, denn bevor der Mensch an einen Gott glaubte, gab es ja keinen Gott, diese Idee war den Menschen völlig unbekannt.
Also, der Glaube der Menschen ist es, was einem Gott seine Kraft gibt.
Schwindet der Glaube, schwindet die Kraft, so einfach ist das.
Der große Gott Om befindet sich seit 3 jahren in der Gestalt einer kleinen Schildkröte, weil einfach niemand mehr an ihn glaubt, wirklich und wahrhaftig GLAUBT!
Bis auf Brutha...und das ist der Grund, wieso Brutha seinen Gott hören kann, sonst aber niemand.
Als der oberste Zenobiarch auf die Idee kommt, gegen das Nachbarland Ephebe Krieg zu führen, befindet sich Brutha inmitten einer langen Reise, einer Reise des Körpers, aber auch der Seele, bis mit seiner Hilfe der Glaube an den großen Gott Om wieder entflammt und der Gerechtigkeit genüge getan wird.



Ich lese es immer und immer wieder gerne, auf deutsch und englisch abwechselnd von mir aus, und entdecke fast jedes mal wieder etwas Neues an diesem Roman.


Weitere Rezensionen folgen wahrscheinlich auch, aber das hier bis hierhin wollte ich einfach mal gesagt haben.


Terry Pratchett hat:"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen."




Edit:

Update 21.01.2011
I shall wear Midnight in die Übersicht hinzugefügt


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#2  Beitragvon C-Ro » Mi 03 Nov, 2010 15:35

Hatte gedacht, den Fred gibts schon... nur, da ich im Moment eh (viel zu) wenig lese... naja, egal.

Ja, auch ich kenne einige Romane der Scheibenwelt. Mein erster dürfte "Die Farben der Magie" gewesen sein. Dann u. a. "Hohle Köpfe" und "Echt zauberhaft". Mein letzter (bisher) "Klonk!". Habe auch schon "Gevatter Tod" als Hörspiel und "Das Licht der Phantasie" als Hörbuch gehört. Bei letzterm liest Sebastian Krumbiegel. Ganau das ist der Grund, es sich nicht anzuhören. Tod klingt bei ihm wie Hitler! :ugly:


Habe auch schon 2(?) Filme gesehen. Leider nie ganz, weil ich dat immer verpeilt habe. :(

Macht immer wieder Spass zu lesen, was Pratchett so zu Papier bringt.


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#3  Beitragvon Chris Sabion » Mi 03 Nov, 2010 15:44

Was eventuell den too.hardcore erfreuen dürfte:

Noch in diesem Jahr erscheint der Roman "I Shall Wear Midnight", mit Tiffany Weh in der Hauptrolle.

Das ist der Vierte Roman mit Tiffany, und worum es geht, erfahrt ihr hier:


http://en.wikipedia.org/wiki/I_Shall_Wear_Midnight


Unseen Academicals hat zwar auch Spaß gemacht, hat mich jetzt aber nicht unbedingt vom Hocker gerissen. Die Tiffany Bücher waren da schon etwas besser.


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#4  Beitragvon C-Ro » Fr 05 Nov, 2010 08:51

Ich hab mal einen Roman mit Oma Wetterwachs in der Hauptrolle gelesen. Den fand ich eher langweilig. Ich schau mal nach, welcher es war.


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Beitrag Nummer:#5  Beitragvon Vladch » Mi 26 Jan, 2011 11:56

Heute ist die Karte von Ankh-Morpork angekommen.  :jay:

Leider hat sie keine Skala so, dass man gar nicht weiss, wie groß jetzt eigentlich die Stadt ist oder wie groß manche Gebäude dadrin sind.  :uglybarrel:
Ich habe einfach mal Stephen Briggs ne Email geschrieben und ihn gefragt, welche Skala sich Terry und er dabei vorgestellt haben.


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Re: Ich freu mich wie ein Schnitzel...

Beitrag Nummer:#6  Beitragvon Chris Sabion » Mi 26 Jan, 2011 12:01

Echt? ist ja geil...ich hab auch noch so eine Karte zu Hause, ich glaube in dem Text der dabei ist steht irgendwas davon, das sie sich da nicht allzu sehr festlegen wollten, das würde ja eingrenzen, einschränken usw.


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Re: Ich freu mich wie ein Schnitzel...

Beitrag Nummer:#7  Beitragvon Vladch » Mi 26 Jan, 2011 12:08

Chris Sabion hat:Echt? ist ja geil...ich hab auch noch so eine Karte zu Hause, ich glaube in dem Text der dabei ist steht irgendwas davon, das sie sich da nicht allzu sehr festlegen wollten, das würde ja eingrenzen, einschränken usw.

Hier steht zumindest nix davon, nur ein Vorwort von Stephen Briggs und Terry Pratchett. Ich habe mir jetzt auch noch die Unseen University zum Selberbasteln bestellt.  :jay:


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Re: Ich freu mich wie ein Schnitzel...

Beitrag Nummer:#8  Beitragvon C-Ro » Mi 26 Jan, 2011 12:13

Vladch hat:... Ich habe mir jetzt auch noch die Unseen University zum Selberbasteln bestellt.  :jay:


Und Du bekommst.... einen leeren Karton! :ugly:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#9  Beitragvon Chris Sabion » Mi 26 Jan, 2011 13:41

Es gibt Bücher mit den Hexen, die sind interessant, und es gibt welche, die sind weniger interessant.
Deswegen stehen die bei mir auch hinten an.
Am besten finde ich ja die Bücher mit der Wache, dann mit Tod, dann mit den Zauberern.
Wobei natürlich einige dabei sind, wo nur Einzelpersonen mitspielen, die ich ebenfalls sehr gut finde, siehe Einfach göttlich oder auch Pyramiden.



Jingo
Fliegende Fetzen (Jingo)

Joah, seltsame Geschichte...ich musste gerade tatsächlich überlegen, wie dieses Buch in Deutschland heißt, als mir auffiel dass ich es noch nie auf deutsch gelesen hatte. Als ich dann den Titel "Fliegende Fetzen" las, hatte ich eine Art Déja Vú Erlebnis...vielleicht habe ich es doch schon auf deutsch gelesen. Vielleicht besitze ich es sogar auf deutsch.
Fakt ist aber: Wenn, dann habe ich es erst einmal auf deutsch gelesen, und zwar bei Erscheinen in Deutschland 1999.

Zum Buch:
Das ist der 21. Scheibenweltroman und hat als Dreh- und Angelpunkt die Stadtwache im Visier. Ich denke, dass Jingo mein Lieblingsbuch mit der Stadtwache ist, die anderen Geschichten folgen aber dichtauf.
Hier muss sich die Stadtwache von Ankh-Morpork mit dem größten aller Verbrechen herumschlagen: Krieg!

Ankh-Morpork liegt am runden Meer, auf der anderen Seite des runden Meeres liegt Klatsch (vergleichbar mit dem Morgenland unseres Planeten. Dort leben nur Kameltreiber in der Wüste, der Kaiser in Al Khali hat nen Harem usw., ihr seht schon, welche reale Gesellschaft sich in den Klatschianern der Scheibenwelt widerspiegelt.
Zur Orientierung gibt es hier eine englische Karte der Scheibenwelt: Discworld Map.

So, nun zur Handlung:

Inmitten des runden Meeres taucht eine Insel auf: Leshp.
In Klatsch gibt es zwei Prinzen, der eine ist böse, der andere gut (ihr seht, ich kürze alles ein bischen ab).
Der böse möchte Krieg, und lässt seinen guten Bruder daher in Ankh-Morpork umbringen.
Das gelingt aber nicht so ganz. Nichtsdestotrotz wächst die Spannung zwischen Ankh-Morpork und Klatsch, da alles Beweise darauf hindeuten, dass ein Morporkianer der Attentäter ist.
Derweil hetzen sich die Bewohner der Stadt gegenseitig auf, da jedes Land versucht, die neu aufgetauchte Insel als sein Eigentum zu beanspruchen.
Es kommt zu Übergriffen in Ankh-Morpork (wie in jeder Multikulti-Stadt üblich, leben natürlich auch hunderte, tausende  Klatschianer in Ankh-Morpork, von denen die meisten sogar dort geboren wurden und ihre "wahre Heimat" gar nicht kennen) und die Stadtwache rückt ins Fadenkreuz.
Als ein Krieg unvermeidlich wird, beschließen Sam Vimes und seine Leute, den wahren Attentäter aufzuspüren, doch dazu müssen sie nach Klatsch, wo noch andere Gefahren lauern. Zum Beispiel die D'regs, ein Nomadenvolk welches in den Wüsten von Klatsch lebt.
Die D'regs werden von anderen D'reg genannt, weil das Wort übersetzt "Feind" bedeutet. Die D'regs übernahmen diese Bezeichnung aus Stolz. In ihrer Sprache ist das Wort für "Fremder" das gleiche wie für "Ziel", und es wird gesagt dass wenn ein D'reg Dein Freund ist, so ist er es für den Rest Deines Lebens. Ist er es nicht, so dauert der Rest Deines Lebens nur noch 5 Sekunden. Triffst Du auf einen Stamm der D'regs und bist nach 5 Sekunden noch am leben, bedeutet dies also, dass sie dich wirklich sehr sehr mögen.

Diese Buch strotzt nur so von parabeln zu unserer Welt, angefangen von der Arroganz des Westens ("Ach, wenn Johnny Klatchian erst mal kalten Stahl gekostet hat nimmt er die Beine in die Hand, diese Handtuchköpfe!") bis hin zu Fremdenhass. Da wird über Hautfarbe diskutiert, über die Rückständigkeit in Klatsch usw., auch wenn die Morpoprkianer öfter eines besseren belehrt werden. Da schaut ein Klatschianer durch ein Fernrohr, und ein morporkischer General sagt dazu: "Wow, ihr seit tatsächlich up-to-date, die Dinger wurden erst letztes Jahr erfunden!", worauf der Klatchianer entgegnet: "Das habe ich nicht gekauft, es wurde mir von meinem Großvater vererbt."
So geht es weiter und weiter bis plötzlich klar ist, dass Pratchett hier natülich die westliche Welt auf die Schippe nimmt und für etwas mehr Toleranz schreibt.
Das kriegen seine Protagonisten aber genausowenig hin wie ihre Spiegelbilder auf unserer Welt.


Eine kleine Leseprobe (auf englisch) zeigt genau auf, was ich meine. Hier eine Unterhaltung zwischen Sergeant Colon und Corporal Nobby:

'No, the way you can tell a Klatchian is, you look an' see if he uses a lot of words
beginning with "al", right? 'Cos that's a dead giveaway. They invented all the words starting with
"al". That's how you can tell they're Klatchian. Like al–cohol, see?'
'They invented beer?'
'Yeah.'
'That's clever.'
'I wouldn't call it clever,' said Sergeant Colon, realizing too late that he'd made a tactical error.
'More, luck, I'd say.'
'What else did they do?'
'Well, there's...' Colon racked his brains. 'There's al–gebra. That's like sums with letters. For... for
people whose brains aren't clever enough for numbers, see?'
'Is that a fact?'
'Right,' said Colon. 'In fact,' he went on, a little more assertively now he could see a way ahead,
'I heard this wizard down the University say that the Klatchians invented nothing. That was their
great contribution to maffs, he said. I said "What?" an' he said, they come up with zero.'
'Dun't sound that clever to me,' said Nobby. 'Anyone could invent nothing. I ain't invented
anything.'
'My point exactly,' said Colon. 'I told him, it was people who invented numbers like four and,
and–'
'–seven–'
'–right, who were the geniuses. Nothing didn't need inventing. It was just there. They probably
just found it.'





Abschließend gibt's mal wieder ein Zitat von Pratchett:

Dhblah sidled closer. This was not hard. Dhblah sidled everywhere. Crabs
thought he walked sideways.
       -- (Terry Pratchett, Small Gods)


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#10  Beitragvon Chris Sabion » Mi 26 Jan, 2011 13:46

Vladch hat:Heute ist die Karte von Ankh-Morpork angekommen.  :jay:

Leider hat sie keine Skala so, dass man gar nicht weiss, wie groß jetzt eigentlich die Stadt ist oder wie groß manche Gebäude dadrin sind.  :uglybarrel:
Ich habe einfach mal Stephen Briggs ne Email geschrieben und ihn gefragt, welche Skala sich Terry und er dabei vorgestellt haben.




Ich hab die Diskussion mal hierhin verlegt...


Laut http://en.wikipedia.org/wiki/Ankh-Morpork durchmißt Ankh-Morpork
Approx 50 miles² (130 km²) including surrounding fiefdom


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#11  Beitragvon C-Ro » Mi 26 Jan, 2011 13:53

Habe ein paar Bücher verliehen, und angeblich schon wieder zurück bekommen. :mad: Leider kann ich die nicht finden, was wohl daran liegt, dass ich sie NICHT wieder zurückbekommen habe.

Nundenn, in meinem Regal stehen zur Zeit:

Die Scheibenwelt (Doppelroman mit "Das Licht der Phantasie" und "Das Erbe des Zauberers")
Voll im Bilde
Hohle Köpfe
Heiße Hüpfer
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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#12  Beitragvon Chris Sabion » Mi 26 Jan, 2011 14:06

Du solltest Dir vielleicht mal Rollende Steine zulegen...das Thema Musik ist vielleicht etwas, wo Du viele Parallelen zu unserer Welt erkennen kannst.
Vielleicht ist das ja das Buch, über das ich als nächstes hier berichten werde.



Wer hier vielleicht einen Zusammenhang mit den Blues Brother sieht, für den wäre das Buch ganz sicher was:


'But he's a policeman.'
'So?'
'Cliff?'
'Yup?'
'We might get caught.'
'He can't stop us. We're on a mission from Glod.'
'Right.'
The piano tottered onward through the puddles for a little while, and then asked itself:
'Buddy?'
'Yup?'
'Why did I just say dat?'
'Say what?'
'About us being on a mission . . . you know . . . from Glod?'
'Weeell . . . the dwarf said to us, go and get the piano, and his name is Glod, so–'
'Yeah. Yeah. Right . . . but . . . he could've stopped us, I mean, dere's nothing special about
some mission from some dwarf–'




Edit:

Hier ist zumindest schon mal eine Skala...jetzt müsstest Du nur noch die ganze Welt basteln :ugly:

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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#13  Beitragvon Vladch » Mi 26 Jan, 2011 16:48

Ankh-Morpork ist in der Weltkarte nur als Punkt eingezeichnet, das nützt also erstmal gar nix.  :uglybarrel:
Und zu den 130 km²: das gilt ja mit den umliegenden Gegenden und Dörfern.

Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht und basierend auf Pearsons Skulpturen und der Ankh-Morpork Karte die Skala in etwa nachgebildet. Darauf basierend würde 1mm ungefähr 5m entsprechen, was zu einer Gesamtfläche von ungefähr 5.3 km² innerhalb der Stadtgrenzen führen würde. Ich denke, das kommt schon unegfähr hin. Ich habe das auch genauso an Stephen Briggs zurückgeschrieben. Mal sehen, was er darauf sagt.  :jay:

Edit: wobei in wiki steht, dass die Stadt in etwa 1.6 km breit ist.  :uhm: Das würde bedeuten, dass die Tür der Pseudopolis Yard Station viel kleiner ist als ich gedacht habe. Vielleicht sollte ich doch The Mended Drum als Vorlage nehmen, denn dann würde 1 mm ungefähr 2.5m entsprechen und die Stadt wäre ungefähr 1.3 km breit, was den 1.6 km recht nahe kommen würde. Da muss ich Stephen wohl noch eine E-Mail schreiben.  :uglybarrel:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#14  Beitragvon C-Ro » Mi 26 Jan, 2011 16:53

Wenn Du 3,07 Meter für jeden Millimeter annimmst, dann kommt dat noch näher an 1,6 km Breite ran. :ugly:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#15  Beitragvon Chris Sabion » Mi 26 Jan, 2011 16:58

Eine 1,6km breite Stadt kommt aber nicht an die Population heran, die mit ungefähr 1 Million Leuten angegeben ist.

Zum Vergleich:

Dortmund hat fast 600.000 Einwohner und ist ~20km im Durchmesser...


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#16  Beitragvon Vladch » Mi 26 Jan, 2011 17:00

C-Ro hat:Wenn Du 3,07 Meter für jeden Millimeter annimmst, dann kommt dat noch näher an 1,6 km Breite ran. :ugly:

Das passt dann aber nicht überein mit den Gebäuden. Und in wiki steht ja auch nur ne Annahme, da Pratchett nie eine Angabe über Ankh-Morpork gemacht hat.  ;)


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#17  Beitragvon C-Ro » Mi 26 Jan, 2011 17:11

Chris Sabion hat:Eine 1,6km breite Stadt kommt aber nicht an die Population heran, die mit ungefähr 1 Million Leuten angegeben ist.

Zum Vergleich:

Dortmund hat fast 600.000 Einwohner und ist ~20km im Durchmesser...


Hat ja auch nicht jeder 50 m² zur Verfügung in Ankh-Morpork. Und dat größte Stadion Deutschlands haben sie auch net da stehen. :ugly:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#18  Beitragvon Vladch » Mi 26 Jan, 2011 17:22

Chris Sabion hat:Dortmund hat fast 600.000 Einwohner und ist ~20km im Durchmesser...

Junge! Wir reden hier nur von dem Teil der Stadt, der sich innerhalb der Stadtmauern befindet.

Nochwat, ihr Vollspastis:

http://homepages.tesco.net/~janefisk/discworld/discworld.htm
Den Kuchen will ich auch.  :usad:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#19  Beitragvon Chris Sabion » Do 27 Jan, 2011 09:13

Wahrscheinlich haste ihn jetzt so genervt dass er gar nicht mehr antwortet, wa? :ugly:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#20  Beitragvon Vladch » Do 27 Jan, 2011 10:11

Chris Sabion hat:Wahrscheinlich haste ihn jetzt so genervt dass er gar nicht mehr antwortet, wa? :ugly:

Die Möglichkeit könnte bestehen, ja...  :uglybarrel:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#21  Beitragvon Chris Sabion » Di 12 Apr, 2011 07:34

Und? Gabs Antwort?



Übrigens...wieso sagt mir niemand dass es sogar schon Zeichentrickfilme seiner Bücher gibt?

http://www.amazon.de/Terry-Pratchetts-Discworld-Music-Sisters/dp/B0045HB5T4/ref=as_li_wdgt_js_ex?&camp=2474&linkCode=wsw&tag=filmzitatedat-21&creative=9022


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#22  Beitragvon Vladch » Di 12 Apr, 2011 11:16

Chris Sabion hat:Und? Gabs Antwort?

Nö.  :usad:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#23  Beitragvon C-Ro » Di 12 Apr, 2011 11:20

Gleich nochmal schreiben...  :catch1:


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#24  Beitragvon Chris Sabion » Do 16 Jun, 2011 10:25

@Vladch:


Hattest Du nicht mal irgendwo hier im Forum einen Link gepostet zu Discworld Modellen für den Doom³ Editor?


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Re: De Chelonian Mobile - Der Scheibenwelt Fred

Beitrag Nummer:#25  Beitragvon Vladch » Do 16 Jun, 2011 10:36

Chris Sabion hat:@Vladch:


Hattest Du nicht mal irgendwo hier im Forum einen Link gepostet zu Discworld Modellen für den Doom³ Editor?

Nein, es gibt nur real life modelle von discworld.  :usad:


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